Am Westkreuz entsteht in den kommenden drei Jahren ein besonderer Ort: Die bislang ungenutzte Fläche an der Friedrichshafener Straße wird zu einer temporären Zwischennutzung, bevor die Fläche als Baustelleneinrichtung für die Verlängerung der U5 nach Freiham genutzt wird. Bis Ende 2028 beleben Hochbeete, eine altersgerechte Sitzbank inkl. Verschattung, zwei Pflanzflächen, die zeigen sollen, wie Begrünung zur Biodiversität beiträgt und Stadtklima verbessert und ein Gemeinschaftsgarten (betrieben durch Green City e.V.) den Stadtteil. Zusätzlich werden fünf klimaresiliente Bäume gepflanzt, die dauerhaft erhalten bleiben. Als kleines „Reallabor“ für Smart-City-Technologien werden Mitte Mai moderne Sensoren installiert, die täglich Bodenfeuchte und Baumgesundheit erfassen, um Pflege und Bewässerung der Bäume, sowie der Pflanzflächen gezielt zu optimieren. So können Ressourcen effizienter eingesetzt und die Vitalität der Pflanzen langfristig gesichert werden. Die gewonnenen Daten werden ab voraussichtlich Mitte Mai im Schaufenster des Stadtteilladens auf einem Monitor anschaulich visualisiert – transparent und leicht verständlich für alle Interessierten. So entsteht gleichzeitig ein Lern- und Mitmachort für ökologische Aufwertung und Klimaanpassung. Ergänzt wird die Fläche durch eine Infotafel, die die Passant*innen über das Projekt informieren soll. Der rote Überseecontainer - das „Solarium“ von MAGs e.V. - bereichert die Fläche schon seit Dezember 2025 mit verschiedenen Angeboten. Es dient als flexibel nutzbarer Raum für Begegnungen, Austausch und kleine Aktionen im öffentlichen Raum. Bewohner*innen und Einrichtungen aus dem Quartier sind herzlich eingeladen, das Programm im Solarium mitzugestalten und zur Belebung der Friedrichshafener Straße beizutragen.
Bereits ab Anfang April wurden die ersten Baumaßnahmen durch die Firma Noder Garten & Landschaftsbau aus Aubing umgesetzt – rechtzeitig zum Frühlingsbeginn!
Gefördert durch das Programm „Sozialer Zusammenhalt“ zeigt das Projekt, wie Zwischennutzung brachliegende Flächen sinnvoll aktiviert: als Testfeld, Begegnungsort und Beispiel für nachhaltige Stadtentwicklung.