Quelle: Pfetschner und Steffan Architekten und landschaftsentwicklung kroitzsch
Unweit des schicken Holz-Wohngebäudes der städtischen Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG an der Bodenseestraße Höhe „Am Gleisdreieck“ steht mit dem geplanten Neubau des Jugendtreffs AWO’s Fredl eine erste Maßnahme zur Aufwertung der Bodenseestraße an.
Am 22. Juni fasste der Kinder- und Jugendhilfeausschuss des Stadtrates den Grundsatzbeschluss. Mit der Neuordnung zweier städtischer Grundstücke im Zuge des geplanten Neubaus wird der Straßenraum aufgewertet und ein Einstieg in den Grünzug nördlich der Bodenseestraße geschaffen.
In einer Machbarkeitsstudie untersuchten im Jahr 2016 die von der Stadt München und der Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung beauftragten Planer sämtliche Themen rund um den Neubau. Und das sind ihre Vorschläge: Das moderne und energetisch effiziente Gebäude parallel zur Bodenseestraße markiert den Straßenraum. Das Energiekonzept sieht eine Kombination von Photovoltaik, Grundwasser-Wärmepumpe und ggf. einem Batteriespeicher vor.
Richtung Norden zeigt sich das Gebäude offen und Licht durchflutet. Somit entstehen Sichtbeziehungen zu den Freiflächen.
Eine breite Promenade erschließt den Jugendtreff und den Grünzug. Öffentliche Grünflächen mit Spielmöglichkeiten schaffen schließlich den Übergang nach Norden in den Grünzug und zum Freizeitpark am Westkreuz.
Die konkrete Planung durch das Baureferat startet nun mit dem Grundsatzbeschluss. Parallel dazu werden Fördermittel aus dem Programm „Soziale Stadt“ und vom Bayerischen Jugendring beantragt. Voraussichtlich ab 2019/2020 kann mit dem Bau begonnen werden.
Mit dem Bund Naturschutz finden derzeit außerdem Gespräche über die Anlage eines „Klimaparkes“ im Umfeld des Jugendtreffs statt. Dieser Park soll die Auswirkungen des Klimawandels erlebbar machen.
Grafiken: Pfetschner und Steffan Architekten und landschaftsentwicklung kroitzsch