Zahlreiche Besucherinnen und Besucher der Ausstellung „Unser Aubing – heute und morgen“ (29.4.2016-08.05.2016) nutzten das Angebot der MGS, sich zugleich auch über die geplanten städtebaulichen Untersuchungen zum Ortskern Aubing informieren zu lassen und Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Der Schuh drückte vor allem bei verkehrlichen Fragen.
Die Münchner Gesellschaft für Stadterneuerung (MGS) wurde vom Planungsreferat der Landeshauptstadt München damit beauftragt, sog. „vorbereitende Untersuchungen“ durchzuführen. Die Untersuchungen sollen überprüfen, ob der Ensembleschutz durch den Einsatz von Städtebaufördermitteln nachaltig gestärkt werden kann. In einem Integrierten Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK) werden die erforderlichen Maßnahmen aufgezeigt, sowie deren Umsetz- und Finanzierbarkeit dargelegt. Im Fokus stehen neben Fragen der Stadtgestalt und des Denkmalschutzes auch die Handlungsfelder Verkehr, Grün, Energie, lokale Ökonomie sowie Kultur und Soziales.
In enger Zusammenarbeit mit dem Förderverein "1000 Jahre Urkunde Aubing e.V" werden parallel zur Erarbeitung des ISEK Aktionen zur Bürgerbeteiligung umgesetzt. Den Auftakt bildete die Beteiligung der MGS an der Ausstellung "Unser Aubing zwischen gestern und morgen" , die Förderverein konzipiert wurde und vom 29. April bis zum 8. Mai im Kulturzentrum Ubostraße 9 zu sehen war.
379 Besucherinnen und Besucher fanden den Weg in die Ausstellung und nahmen die Gelegenheit in Anspruch, durch Mitarbeiter der MGS zugleich über das Verfahren und mögliche Maßnahmen informieren zu lassen. 54 Besucherinnen und Besucher gaben konkrete Hinweise zu Stärken und Potenzialen. So wurde z.B. die Wiederöffnung des Langwieder Bachs vorgeschlagen oder ein Ort zum Verweilen mit Bänken und Bäumen vermisst. Bei Vielen drückte der Schuh vor allem bei verkehrlichen Fragestellungen. Neben den Konflikten zwischen Radfahrern, Fußgängern und Parkern und dem fehlenden barrierefreien Zugang zur S-Bahnstation wurden vor allem Maßnahmen gefordert, die den Durchgangsverkehr durch den Ortskern reduzieren.
Die Ergebnisse dieser und der noch folgenden Beteiligungsaktionen fließen in den weiteren Planungsprozess ein. Über die nächsten Termine werden Sie rechtzeitig informiert.