Quelle: Jens-Tibor Homm

Historischer Rundgang zum zukünftigen Erinnerungsort Neuaubing

13 Millionen Menschen aus unzähligen Staaten verrichteten während des Zweiten Weltkriegs Zwangsarbeit in Deutschland. Die größten Gruppen in München kamen aus der Sowjetunion, aus Polen, Italien, den Niederlanden und Frankreich. In München existierten etwa 550 Lager und Sammelunterkünfte, verteilt über das gesamte Stadtgebiet. In Neuaubing sind acht Baracken eines Zwangsarbeitslagers noch heute erhalten und bezeugen die massenhafte Ausbeutung. Derzeit wird das Areal unter anderem aus Mitteln der Städtebauförderung (Programm "Sozialer Zusammenhalt) saniert und zu einem Erinnerungsort mit öffentlichen Grünflächen und Wegen umgebaut. Rundgangsleiter*innen vom NS-Dokumentationszentrum führen über das Gelände und erzählen die Geschichte der Zwangsarbeit in München am authentischen Ort.

Eine Veranstaltung der Münchner Volkshochschule in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum. Anmeldung unter www.mvhs.de.